Birra artigianale – Parte 3: Piccolo Birrificio Clandestino

07. Juni 2021
Am 20. Mai durften wir an einer Online-Degustation mit Lukas Porro (Diplom Biersommelier und Teilnehmer der Biersommelier-Weltmeisterschaft 2019) dabei sein. Lukas führte uns gekonnt durch sieben verschiedene Biere der Brauerei Piccolo Birrificio Clandestino. Ob Gose, White IPA, Brown Ale oder Flandern Red Ale; die Biere haben uns extrem gut geschmeckt und so stand nach dieser Verkostung für uns fest: dorthin müssen wir. Und so wurde die Brauerei Piccolo Birrificio Clandestino zu unserem nächsten Reiseziel.
https://www.porrosbierwelt.ch

Das Piccolo Birrificio Clandestino in Livorno gehört zu den Brauereien, die dazu beitragen, die Toskana zu einer interessanten Craftbier Region zu machen. Gegründet wurde sie von Pierluigi Chiosi im Jahr 2010 und sie war die erste handwerkliche Kleinbauerei der Stadt. Das bekannteste Bier ist das Santa Giulia, ein Brown Ale nach traditioneller englischer Art. Bernsteinfarben, in der Nase Caramel und Trockenfrüchte und samtig im Gaumen.

Pierluigi interpretiert die klassischen Bierstile auf (s)eine ganz individuelle Art und das Resultat sind ausdrucksstarke und charaktervolle Biere, die sich mit den ‚Originalen‘ mühelos messen können. Das bestätigen auch die vielen Auszeichnungen, welche die Brauerei mit ihren Bieren gewonnen hat. So waren 2020 das Fortezza Nuova mit Gold an den European Beer Stars und das Goslar 1825 mit Silber an der Barcelona Beer Challenge äusserst erfolgreich.
https://www.piccolobirrificioclandestino.it

Wir haben den Cimarosa 37 Tap Room besucht, der gleich bei der Brauerei ist und in einem Industriegebiet liegt. Einfach mit dem Auto erreichbar, mit dem öffentlichen Verkehr kann es schwierig werden. Der Tap Room verfügt über einen grossen Innenraum und über einen schönen Garten. Wir haben Wetterglück und können uns in den Garten setzen. Die Auswahl an Bieren ist gross (16 Zapfhähne), aber auch die Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas. Zum Beispiel Nachos oder Salami mit regionalem Käse vom Brett zum Apéro und dann als Hauptgang Fish and Chips (war hervorragend!) oder einen Hamburger, man findet auf jeden Fall das passende Bier dazu. Und der Nachtisch fehlt auch nicht.

Meine Favoriten heute – bevor ich als Fahrerin auf Cola umsteige – sind das Keller Pils (Kellerbier) und das Gata Nera (ein wunderbares Black IPA). Aber eigentlich überzeugen uns alle Biere, die wir bis jetzt verkosten durften, ob an der Online-Degu in der Schweiz oder hier in Livorno direkt ab Fass. Alle Biere sind auf einem hohen Niveau gebraut, munden, sind extrem süffig und man bekommt bei jedem Schluck Lust auf den nächsten.

Wer will, hat beim Piccolo Birrificio Clandestino die Möglichkeit eine Brauereiführung zu buchen, inkl Verkostung von vier Bieren und ausgewählten Käse- und Wurstwaren. Und selbstverständlich kann man im Shop die Biere direkt kaufen. Zwei Flaschen St. Julienbach und Liquid Treasure (Imperial Russian Stout Coconut & Vanilla) finden in unserer Kühlbox den Weg bis in die Schweiz.

Die Etiketten sind richtige Kunstwerke.

Unsere Unterkunft? Die haben wir wieder so ausgewählt, dass wir sie zu Fuss erreichen könnten, falls die Fahrerin ausfällt. Das Max Hotel Livorno liegt ca 2 km vom Piccolo Birrificio Clandestino entfernt, in 10 Minuten ist man im Stadtzentrum bzw bei der Fähre nach Sardinien und ist ein typisches Business Hotel. Das Frühstück kann man getrost weglassen und im nahegelegenen IperCoop einen Café und ein Süssgebäck essen. Aber für eine Nacht hat es gepasst.

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