Endlich wieder reisen!

17. Juni 2020
Endlich dürfen wir wieder verreisen. Seit vorgestern sind die Grenzen zu Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien für Ferienreisende wieder geöffnet und man kann sich frei bewegen. Es ist höchste Zeit, dass wir wieder auf hopfige Entdeckungstour gehen können.

Unsere geplante drei-wöchige Englandreise haben wir aufgrund Corona schon länger ‚ad acta‘ legen müssen. Der Flug nach London wurde bereits Mitte April von British Airways annulliert und so haben wir auch alle bereits gebuchten Unterkünfte mit schwerem Herzen storniert. Doch wo wollen wir die drei Wochen statt dessen verbringen? Wohin kann man überhaupt reisen? Wollen wir überhaupt irgendwohin, wo doch das Corona-Virus immer noch allgegenwärtig ist? Daheim bleiben war keine Option. Wir haben uns darum entschieden einen Teil unserer Ferien an einem Ort zu verbringen, den wir gut kennen und wo wir uns wohl fühlen: München! Ein Hotel in der Stadt kam für uns nicht in Frage (Hygienevorschriften) und so haben wir für 10 Tage eine Ferienwohnung in Dürrnhaar gemietet? Dürrnhaar, wo ist denn das? Dieser Ortsteil von Aying liegt gut 25 km von der Innenstadt Münchens entfernt, hat eine S-Bahn-Station (in 25 Minuten ist man im Zentrum) und ist umringt von Getreidefeldern und Wald. Die Gästewohnung der Familie Neumann ist perfekt! 86 m2 Wohnfläche, Balkon mit Blick ins Grüne, top ausgestattete Küche – hier lässt es sich sehr gut für 10 Tage wohnen. Und die Ayinger Brauerei ist ganz in der Nähe!

Nach unserer Ankunft brauchen wir eine Stärkung. Und so fahren wir in das nur 4 km entfernte Ayinger Bräustüberl. Da das Wetter unerwartet gut ist, können wir sogar im Biergarten sitzen. Die Hygienevorschriften sind klar vorgegeben:
– Betreten des Biergarten/des Gastraumes nur mit Mund/Nasen-Bedeckung
– Man wird an den Tisch geführt
– Am Tisch kann die Mund/Nasen-Bedeckung abgenommen werden
– Das Personal trägt Mund/Nasen-Bedeckung
– Das Besteck ist nicht wie üblich bereits auf dem Tisch, sondern wird einzeln eingepackt gebracht
– Für den Gang auf die Toilette muss man die Mund/Nasen-Bedeckung tragen
– Um Ansteckungen nachverfolgen zu können, sollte man die Personalien angeben
– 1.5 Distanz ist einzuhalten (zu Menschen, die man nicht kennt)

Was uns als erstes auffällt: da die Mindestdistanz (2 m) zwischen den Tischen eingehalten werden muss, sitzt man nicht mehr so eng beisammen. Und da man nur mit Menschen an einem Tisch sitzen darf, die man kennt, bekommt man keine Chance, neue Bekanntschaften zu knüpfen. Die Bayrische Gemütlichkeit fehlt – das ist sehr schade! Aber im Moment ist der Biergarten eh nur zu 1/4 gefüllt.

Das Tragen der Mund/Nasen-Bedeckung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. In der S-Bahn macht es jedoch total Sinn. Und alle halten sich daran, sei es im öV, im Supermarkt, im Kaufhaus oder im Restaurant.

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