Pelican Brewing und De Garde

14. Juni 2019
Unser nächstes Ziel ist Pacific City. Schon bei der Planung unserer Reise war dieser Ort ein ‚MUST‘ für mich, denn ich wollte wieder ans Meer. Die Strecke führt uns zuerst von Bend nach Tillamook, da wir unbedingt De Garde Brewing besuchen wollen. Wir sind etwas früh drann – De Garde öffnet erst um 15 Uhr – und so besuchen wir Pelican Brewing Co, welche direkt über die Strasse ist. Im Taproom hat man das Gefühl, direkt zwischen den Sudkesseln zu sitzen. Man kann den Brauprozess also hautnah miterleben. Wir nehmen ein kleines Bier und essen dazu einen Brewer-Prezel, welcher sich als Laugenstange mit Senf herausstellt.

Punkt 15.00 Uhr gehen wir über die Strasse zu de Gard Brewing. Diese kleine Brauerei ist spezialisiert auf spontane Vergärung, dh es wird keine kultivierte Hefe beigefügt sondern in offenen Gärtanks gelangen jene wilden Hefen in die Würze, die gerade ‚herumschwirren‘. Danach kommt das Bier in verschiedene Holzfässer (6 Monate bis 5 Jahre / mit oder ohne Früchte) um zu reifen. Das Resultat sind einzigartige American Wild Ales!!
– The Lucy – im Muscat-Fass gelagert
– The Lilly (Batch 4) – im Tepranillo-Fass gelagert
– The Kriek (Batch 4) – mit Sauerkirschen

Um 15.15 Uhr ist jeder Platz im Taproom besetzt.

Ich fahre, da ich ja nicht wirklich etwas verkostet habe, weiter nach Pacific City. Die Fahrt führt uns an wunderschönen einsamen Stränden vorbei. Wir beziehen unser schmuckes Motel und gehen dann zu Fuss zum Restaurant von Pelican Brewing, welches direkt am Meer liegt! Als wir ankommen kommen wir auf eine Warteliste, da es Freitagabend und das Restaurant voll ist. So können wir noch ein wenig am Strand entlang laufen bis das SMS kommt, dass unser Tisch nun frei ist. Zum Glück können wir drinnen sitzen, denn es ist nicht wirklich warm, trotz Sonnenschein. Aber von unserem Platz können wir den wunderschönen Sonnenuntergang auch bewundern. Die Atmosphäre ist etwas hektisch, das Servicepersonal hat es aber relativ gut im Griff. Ich erhalte am Schluss zwar zwei (bierige) Desserts, muss aber nur eines bezahlen. Auch gut. Die Biere von Pelican Brewing sind süffig und haben eine gute Drinkability.
Zum Glück müssen wir noch gut 25 Minuten zum Motel zurück laufen, so können wir die Dessert-Kalorien teilweise verbrennen.

Mein erster Eindruck von Pacific City war, dass es ein verschlafenes Dorf ist. Am Strand jedoch geht die Post ab. Hier wird gebaden, gefischt, gesurft – egal welche Wassertemperatur herrscht. Und typisch Amerikanisch fährt man mit dem Auto direkt auf den Strand und so nah wie möglich ans Meer.

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