Zu Besuch bei La Trappe

Nach unserer Nordland-Kreuzfahrt und dem Besuch der Craft Beer Days in Hamburg sind wir noch für einen Kurztripp nach Gouda gereist. Grund: In Holland gibt es einige sehr gute Brauereien und als erstes Stand die Trappistenbrauerei „La Trappe“ der Abtei Koningshoeven auf unserem Plan.

Die Holländischen Trappistenbiere sind bekannt für ihre Geschichte und die grosse Auswahl. So buchten wir eine Führung, um „La Trappe“ besser kennen zu lernen. Wir waren eine kleine Gruppe (8 Personen) und hatten einen tollen Guide, welcher uns mit viel Humor durch die Welt von La Trappe führte und uns viel über das Leben im Kloster erzählte. Gleich zum Start durften wir ein Getränk wählen, entweder vom Fass oder – nach professioneller Instruktion – selbst eingeschenkt aus der Flasche. So konnten wir genussvoll den Film schauen, der die Geschichte des Klosters zeigte.

Das Bierbrauen ist eine wichtige Einnahmequelle für die Mönche im Kloster und wird von ihnen selber gebraut bzw sie müssen am Brauprozess beteiligt sein. Der Erlös aus der Brauerei wird für soziale Zwecke verwendet. Die Sortenvielfalt ist sehr gross, weltweit gut 43 verschiedene Sorten Trappistenbier gibt es. Und oft ist ihr Alkoholgehalt hoch (6 – 12 %).

Bei „La Trappe“ gibt es verschiedene Arten von Führungen

– Führung + 1 Getränk (1 1/2 Std)

– Führung + Verkostung von Blond, Isid’or, Tripel, Quadrupel (3 Std)

– Führung + Verkostung von Blond, Isid’or, Tripel, Quadrupel + traditionelle Snacks 

Wir haben uns für die Führung mit Verkostung entschieden und durften nach dem Rundgang im Klostergarten Platz nehmen. Bei der Verkostung wurden uns die Biere von einer versierten und sehr sympathischen jungen Mitarbeiterin erklärt. Natürlich plagte uns der Hunger, so dass wir noch ein typisches Wurstbrett bestellten.

Ich durfte leider nicht so viel degustieren, da ich noch ins Hotel zurückfahren musste. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr (Bahn/Bus) wäre möglich gewesen, hat uns aber zu lange gedauert. Im Laden kauften wir aber noch ein wenig ein, so dass ich mich auf  „La Trappe“ daheim freuen konnte.

Der Ausflug nach Berkel-Enschot hat sich auf jeden Fall gelohnt und können nun sagen, dass wir eine der 12 Trappistenbrauereien besucht haben.

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