Zu Besuch bei De Molen

Eine Brauerei, deren Biere uns schon immer fasziniert haben, ist „Brouwerij de Molen“ in Bodegraven. Sie war auch der Hauptgrund für unsere Reise nach Holland. Den ersten Kontakt mit einem Bier aus dieser Brauerei hatten wir vor gut 2 Jahren im „Bierjohann“ in Basel. Wenn ich mich recht erinnere war es das „Hamel & Sikkel“, ein Porter. Wir waren von Anfang an begeistert. Und nun durften wir diese Brauerei besuchen.

Die Brauerei bzw das Braucafé befindet sich in einer Windmühle, welche 1697 erbaut wurde. Im „Bierwinkel“, einem kleinen Shop, kann man sich mit verschiedenen Spezialitäten eindecken. Nicht nur solchen von De Molen.

Damit auch ich die in der Führung inkludierten Biere geniessen konnten, sind wir mit dem Zug angereist. Von Gouda aus ging das ganz einfach und auch ganz schnell. Vom Bahnhof ist die Windmühle zu Fuss in knapp 10 Minuten erreichbar. Wichtig ist, dass man sich für die Führung anmeldet, da sie nur samstags um 12.30 hr und 14.30 hr stattfindet. Sie dauert 80 – 90 Minuten und kostet € 17.50.

Die Führung (in Englisch) war einfach genial. Zuerst bekam man Einblick in Geschichte der Brauerei und danach wurde mit Hilfe der alten Brauereigeräten der Brauprozess erklärt. Dies mit sehr interessanten, aber einfach zu verstehenden Erklärungen. Obwohl wir schon viele Führungen gemacht haben, konnten wir doch noch Neues lernen. Auch hier wurden uns schon während der Führung verschiedene Biere vom Fass gereicht. Mit den wichtigsten Informationen natürlich.

In der Mühle selber wird nicht mehr gebraut. Da der grossartige Erfolg der Brauerei das Gebäude aus allen Nähten platzen lies, wurde die Hauptproduktion in ein neues Gebäude verlagert.  Auf der historischen Anlage werden nur noch spezielle Sude kreiert bzw sie dient für Braukurse. Die eigentliche Braustätte ist ca 200 m vom Braucafé entfernt. Auch diese konnten wir besichtigen und bekamen weitere Informationen über die Abläufe, die Philosophie und vieles mehr.  

Faszinierend war das Lager der Holzfass-Biere!!! Ob Gin-, Wein- oder Whiskey-Fass – es reifen wunderbare Spezialitäten in diesen Barrels. 

Wie dieses Bier wohl schmecken wird?

Nach der Führung konnten wir im Garten des Braucafés noch das letzte Bier der Führung geniessen. Und dies bei wunderschönem Wetter. Natürlich hat uns der Rundgang auch hungrig gemacht. Darum gab es noch einen kleinen Lunch (auch in flüssiger Form) vor dem Nachhauseweg. Danach haben wir uns im Bierwinkel noch mit „Souvenirs“ eingedeckt.

De Molen war den Besuch wert!

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