Braukunst Live! 2020

31.01.2020
Wieder ist ein Jahr vergangen und wir sind auf dem Weg nach München zur Braukunst Live! 2020. Gespannt sind wir darauf, was alles neu ist, seit der Meininger Verlag die Organisation übernommen hat. So sind wir voller Vorfreude mit dem IC-Bus ab Zürich nach München gefahren. Gespannt, was alles auf uns zu kommt und welche Neuentdeckungen es gibt.

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MBCC 2019- 2. Tag

Wir starten in einen wunderschönen zweiten Tag! Auch heute gehören wir wieder zu den Ersten und sind rasch in der Halle. Wir haben uns gut vorbereitet und stehen als erstes bei ‚3 Sons‘ an, wo wieder eine sehr lange Schlange ist. Während Rolf ansteht, ’schwärme‘ ich aus, um uns ein erstes Bier zum Probieren zu holen. Und die Zeit reicht sogar aus, die Gläser auszuspülen. Nach gut 15 Minuten haben wir unser Bier in der Hand: 3 Sons / BA Scoop – ein wunderbares Imperial Stout, mit beigem, dichtem Schaum. Herrlich der Geschmack nach Toffee, Caramel, Bourbon, Nüssen und dunklem Malz.

3 Sons – BA Scoop

Der nächste Stopp ist bei Omnipollo. Schon gestern hatte es dort immer sehr viele Wartende. Doch es geht relativ schnell und wir haben ein tolles Coconut Maple Toast Imperial Porter im Glas. Ich gebe zu, wir steigen ziemlich heftig in die RED Session ein. Aber wir befürchten, dass es später von diesem Bier nichts mehr geben wird.

Natürlich haben wir auch Hunger und es hat sehr viele Möglichkeiten, sich auf dem Gelände oder ausserhalb zu verköstigen. Ich entscheide mich für eine handgemachte Pizza. Eine wirklich von mir – unter professioneller Anleitung – handmade Pizza. Eine lustige Idee, die auch noch gut schmeckt. Es gibt aber auch Ramen, Pulled Pork Burger, Taccos und einiges mehr.

Nach der Pause von 14.00 – 16.00 Uhr nehmen wir nun die GREEN Session in Angriff. Da es so schönes Wetter ist, hat es genügend Platz in der Halle, da viele Leute die Sonne geniessen. Auch wir wechseln immer wieder von drinnen nach draussen.

In der Halle wird verkostet, verglichen und bewertet.

Unser Schwerpunkt am Nachmittag ist Monkish Brewing Co, wo wir gestern zwei superfeine IPAs hatten. Heute wagen wir uns an folgende Biere, welche beide hervorragend sind:
– Socrates‘ Philosophies & Hypotheses (Double IPA)
– Monk Magic Dynasty (Imperial Hazy)
Wir freuen uns schon darauf, dieses Brauerei im Juni auf unserer USA-Reise zu besuchen.

Oft heisst es bereits nach kurzer Zeit: Sold out!

Gegen 19 Uhr ist bei uns ‚Ende Feuer‘. Es war ein Spektakel der Superlativen und für uns ein einmaliges Erlebnis. 100 Top-Brauereien präsentierten 800 fantastische Biere und wir durften gut 70 davon verkosten. Die Organisation war perfekt, das Publikum genial und die Stimmung während allen vier Sessions absolut friedlich! Wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder kommen!

Hier noch einige Impressionen aus Kopenhagen. Eine wunderschöne Stadt, die einiges zu bieten hat (nicht nur geniale Bierlokale).

MBCC 2019 – 1. Tag

Session YELLO / 10 – 14 Uhr
Um 09.00 Uhr sind wir bereits auf dem Weg zum MBCC 2019. Unser Hotel ist wirklich ideal gelegen, dh nur 3 Minuten Fussmarsch zur Halle. Es hat schon viele Leute, die anstehen und es ist zu Beginn nicht klar, wo wer anstehen muss. Es gibt ja solche mit Eintrittsbänder, solche mit dem Onlineticket und die Gold/Platin-Besucher. Doch bald kommt jemand vom Staff und gibt Anweisungen, wo wer anstehen muss. So sind wir sehr rasch im Besitz unseres Glases und reihen uns vor dem Eingang ein (3. Reihe!). Die Gold/Platin-Besucher sind in einem separaten Bereich direkt vor der Eingangstüre und erhalten bereits um 9.40 Uhr Einlass in die Halle.

Die erste Hürde ist geschafft!

Um 10 Uhr ist es dann auch für uns soweit. Der Einlass ist ohne Gedränge und die Leute verteilen sich rasch in der riesigen Halle bzw es bilden sich Schlangen bei gewissen Brauereien. Erst checken nicht sofort, warum das so ist: es sind die Brauereien mit sehr gut bewerteten Bieren, die rasch ‘sold out’ sind. Und jene, die sich gut vorbereitet haben, wissen genau, wo sie zuerst anstehen müssen! Wir stellen fest, dass es sehr viele Frucht- und Sauerbiere hat.

In der Halle gibt es viele Sitzgelegenheiten und überall verteilt diverse Gläser-spülstationen mit Trinkwasser. Ausserdem kann man für 10 Kronen 5 dl Mineralwasser kaufen. Die Jacke kann man gratis abgeben, was sehr hilfreich ist, da es in der Halle sehr schnell warm geworden ist. Und mit weniger Balast lässt es sich leichter degustieren. Die Gläsergrösse ist mit 0.5 dl ideal und wir teilen uns jeweils ein Bier. In der Session YELLO probieren wir 21 Biere und alle von uns ‘geplanten’ Biere bekommen wir noch. Gegen 13.30 Uhr gehen wir zurück ins Hotel, ruhen etwa aus und gehen dann etwas Kleines essen – wir brauchen eine Boden. Wir müssen noch ein up-grade für unser Frühstück einkaufen. Da es ins Hotelzimmer geliefert wird, ist es nicht so üppig und wir haben gemerkt, dass eine gute Grundlage wichtig ist!

Session BLUE / 16 – 20 Uhr
Um 14 Uhr laufen wir wieder los und dank dem bereits vorhandenen Eintritt/Glas, müssen wir nicht lange anstehen und können sofort in die Halle. Jetzt hat es viel mehr Leute und wir müssen bei ‘The Vail’ gute 10 Minuten anstehen. Das hat sicher auch mit dem Wetter zu tun. Es ist sehr bewölkt, kalt und es regnet ab und an. Darum sind alle Leute drinnen. Bei ‘3 Sons’ stehen wir leider vergebens an. Wir wären gerade an der Reihe gewesen, als das Fass leer war. Und da es von jedem Bier nur ein Fass gibt, gehen wir leer aus. Schade, aber morgen ist auch noch ein Tag. Der Nachmittag ist sehr anstrengend; es ist laut, hat viele Leute und es ist ein dichtes Gedränge. So können wir ‘nur’ ca 15 Biere probieren und aber wir schauen bereits, was wir morgen verkosten wollen.
Einige Highlights dieses Tages:
Funk Factory / Untitled Art BA Hazelnut Imperial Stout
Bearded Iris Brewing / Attention Please! (DIPA)
Modern Times / Monster Tones (Imperial Stout)
Monkish Brewing / Foggier Window (DIPA)
Monkish Brewing / Float like Gravity (Triple IPA)
To Ol / 3xSort Maelk (BA Imperial Stout)

Gegen 19 Uhr verlassen wir die Halle und gehen zu Warpigs Brewpub, Flæsketorvet 25, welches nur unweit von der Oksnehallen entfernt ist. Die Umgebung ist etwas gewöhnungsbedürftig und es ist ein spezielles Pub. Zuerst möchte ich gleich wieder retour raus gehen. Es hat extrem viele Leute, man muss beim Essen und bei Trinken lange anstehen und die Musik (Death-/Speed-/Blackmetal) ist gewöhnungsbedürftig. Aber ich bin schliesslich offen für Neues und lasse mich auf Warpigs ein! Wir bekommen noch zwei Sitzplätze an einem der grossen Tische und Rolf holt zuerst Bier (lange Schlange). Ich hole dann das Essen (noch längere Schlange): Brisket, Pulled Pork, Cole Slaw und Kartoffelsalat (mit ganzen, kleinen Kartoffeln). Das Bier ist super gut und Essen absolut GENIAL. Wir haben selten so zartes und geschmackvolles Fleisch gegessen!!

Langsam gewöhne ich mich an die Musik, die Lautstärke und die vielen Menschen. Als wir gut eine Stunde später rausgehen, ist die Schlange der Wartenden so lange, dass sie bis weit vor den Eingang reicht. Eines ist sicher: wenn wieder nach Kopenhagen kommen, steht das Warpigs Brewpub sicher an oberster Stelle!

Unsere Biere im Warpigs:
– Lazurite / ein helles und saftiges IPA
– Bad Pun / ein hazy IPA (jedoch kein NEIPA)

Ein genialer Tag mit wunderbaren Bieren geht zu Ende! Müde fallen wir in unsere Betten.

MBCC 2019 – Tag 0

Auf diesen Anlass haben wir uns schon seit November gefreut: die Mikkeller Beer Celebration Copenhagen (MBCC). Wir kommen am frühen Nachmittag mit dem Flugzeug in Kopenhagen an und unsere erste Anlaufstelle ist die Mikkellerbar im Terminal 2 des Flughafens Kastrup. Nach einem ersten Bier (IPA) tauschen wir unsere Online-Ticketes gegen die Armbänder ein, die uns den Eintritt morgen und übermorgen ermöglichen. (PINK – bitte nicht verlieren).

Wir sind nicht die Einzigen

Kurze Zeit später fahren wir per Bahn in die Stadt (ca 15 Minuten) in unser Hotel, welches nur einige Minuten Fussmarsch von der Oksnehallen entfernt ist. Die Wahl des Hotels wird sich später noch als sehr positiv heraus stellen. Nach dem Zimmerbezug fahren wir mit dem Bus quer durch die Stadt zu Mikkeller Baghaven, einer der location von Mikkeller in Kopenhagen.

Wir geniessen direkt am Wasser zwei schöne saure Fruchtbiere und sehen sogar in weiter Ferne die ‚Kleine Meerjungfrau‘, eines der Wahrzeichen Kopenhagens. Eine Stunde später macht sich bei uns der Hunger bemerkbar und wir fahren wieder zurück in die Stadt. Ein geeignetes Restaurant zu finden ist nicht schwer und damit wir eine gute Grundlage haben, entscheiden wir uns für einen Italiener.

Frisch gestärkt geht es zu Fuss weiter zum Taphouse an der Lavenderstraede 15. Beim Eintreten in die doppelstöckige Bierbar werden wir von den riesigen blauen Bildschirmen, auf welchem man die Bierauswahl findet, fast ‚erschlagen‘. 61 Zapfhähne machen die Auswahl schwer und sind eine echte Herausforderung!

Wir verbringen gut 1 1/2 Stunden dort und schlendern, bei noch nicht zu später Stunde, zurück ins Hotel, um genügend Schlaf für den kommenden Tag zu tanken. Denn wir werden viel Energie brauchen ……….

Zürich Bier Festival 2019

Vom 04. – 06. April 2019 fand in Zürich Altstetten das 6. Zürich Bier Festival statt. Für CHF 20.- Eintritt und CHF 5.- Pfand für das Degustationsglas

Es fanden auch wieder verschiedene Workshops statt (Brewers Backstage), bei welche anwesende Brauer über ihre Brauerei, ihre Biere referierten und spannende Geschichten erzählten. Begleitet wurden diese Präsentationen mit einem kleinen Tasting (in der Regel 3 Biere). Die Workshops waren gratis (first come – first serve).

Hier einige der anwesenden Brauereien:

– Einstök (Island)
– Velka Morava (Russland)
– Brouwerij de Moersleutel (Holland)
– Dogma Brewery (Serbien)
– Lindemans (Belgien)
– Baladin (Italien)
– Browar Maryensztadt (Polen)
– Delirium (Belgien)
– Vaat (Estland)
– ………….

und natürlich viele Kleinbrauereien aus der Schweiz.

Unsere Highlights:
Aztec Hot Chocolate von der Brouwerij de Moersleutel
To the moonnn and back DIPA von der Kabinet Brewery (Russland)

Wir waren am 2. Tag (Freitag) an der Messe. Zu Beginn so gegen 18 Uhr hatte es noch angenehm viele Leute, so dass man mit den Brauern noch ein Schwätzchen halten konnte. Ab 19.30 Uhr wurde es dann richtig eng. Grund dafür war sicher das sehr kühle Wetter, so dass der Aussenereich (mit den Foodständen) nicht zum Verweilen eingeladen hat. Neue Besucher mussten lange anstehen, um den Eintritt zu bezahlen und das Degu-Glas zu bekommen. Aber leider musste man auch für die Jetos, mit welchen an den Ständen bezahlt wurde, lange angestanden werden. Nicht so optimal war, wie in den vergangenen Jahren, die relativ laute Musik, die eine normale Kommunikation mit anderen Bierbegeisterten beinahe verunmöglicht hat.
Wie in den vergangenen Jahren gab es auch wieder den gut sortierten Festivalshop, an welchem man die Biere, die man degustieren hat, auch kaufen konnte – falls sie nicht bereits ausverkauft waren.







Bier Basel 2019

Am 23. März 2019 fand in der Markthalle Basel die Basler Craft Bier Messe statt. Viele Brauereien aus der Region bzw der Schweiz stellten die grosse Vielfalt ihrer handwerklich gebrauten Biere vor. Ob ein klassisches Helles oder ein dunkles Stout, die Auswahl war sehr gross. Aber bereits war auch der Trend zu fruchtigen und sauren Bieren spürbar.

Natürlich wurden wie das letzte Jahr auch wieder Kurse und Workshops angeboten. Und trotz dem (leider) sehr schönen Wetter war die Bier Basel gut besucht.

Auch die Brauerzunft beider Basel war mit einem Stand vertreten, an welchem das extra für diesen Anlass gebraute Bier (ein Red Ale) ausgeschenkt wurde. Geschmeckt hat es auf jeden Fall. Rolf war von 14.00 bis 18.00 Uhr im Einsatz, während ich verschiedene Biere verkostet habe.

Die Markthalle Basel ist der perfekte Ort für einen solchen Anlass. An vielen verschiedenen Foodständen kann man sich verpflegen. Ob Thai, Griechisch, Italienisch oder Südafrikanisch – hier findet jeder/jede etwas Feines zu essen.

4. FestiPiousse in Echallens

Unser Weg hat uns für einmal in die französische Schweiz geführt. Genauer gesagt nach Echallens. Gut 20 km von Lausanne entfernt befindet sich dieser Ort mit dem „Schloss Echallens“ und dem „Weizen und Brot Museum“. Das 4. FestiPiousse fand auf dem  Place du Château statt. 12 Brauereien aus der Region haben ihre Biere präsentiert.

Es wurde kein Eintritt verlangt, einfach das Degustationsglas oder den Degustationsbecher musste gekauft werden (CHF 5.- / CHF 3.-). Für die Biere hat man direkt beim entsprechenden Stand bezahlt. In der Regel kostete 1 dl CHF 2.- bzw 2.5 dl für CHF 4.-. Da bei 1 dl immer gut eingeschenkt wurde, war das unsere bevorzugte Verkostungsgrösse.

Bei 7 Peaks hatte ich ein tolles WestCoast IPA
Noch nicht so viele Leute = sehr gemütlich
 Don’t be a pig – drink one!

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt; Hotdog, Mexikanisch, Hirschspezialitätenund sogar Racelette. Und wer lieber ein Glas Weisswein statt ein „Blanche“ wollte, bekam das natürlich an der „allgemeinen“ Bar. Bierneulinge konnten an einer begleiteten Verkostung teilnehmen (CHF 20.-). Man musste natürlich der Sprache mächtig sein, um alles zu verstehen. Zudem gab es ein Degustationsmenü, mit den passenden Bieren natürlich (Reservation erforderlich)  Das Wetter hat super gepasst. Dank einer frischen Brise waren es angenehme 22 Grad. Die perfekte Degustationstemperatur! 

 Das FestiPiousse ist ein regionales Fest, an welchem man sich trifft um ein Bier zu trinken, einen Happen zu essen und miteinander zu plaudern. Es waren sehr viele Familien da, weil für die Kinder auch etwas geboten wurde (spezielle Unterhaltung mit Spielen und Basteln).  Unser Ausflug hat sich gelohnt. Wir haben die „welsche“ Bierkultur erlebt, welche den Fokus auf andere Bierstile als wir Deutschschweizer setzt. à bientôt FestiPiousse 

Craftival 2018 in Freiburg

Welch fantastischer Anlass, das Craftival 2018 in Freiburg! Super organisiert und eine total entspannte Atmosphäre. Bezahlt wurde mit Coins, so dass man das Bargeld getrost in der Tasche lassen konnte. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt; Nachos, Pastrami, Pizza oder ein Glacé. Verhungern musste man nicht.

Eintritt € 4.- / Glaspfand € 6.- / Bierpreise moderat im Vergleich zu anderen Festivals

Wir hatten wieder sehr spannende Gespräche mit Brauern, bei welchen man das Herzblut spüren konnte. Danke Olli von Sudden Death Brewing.

Unsere Highlights:

Sudden Death Brewing

Hit Me With A Brick – Milkshake IPA

Steven Seagull West Coast IPA

Brasserie Boum’R

120 IPA (Imperial IPA)

Emma Biere ohne Bart

ZAPOTOPAZ  (Topaz Strong Ale)

Braukollektiv Freiburg

Dolly (IPA)